Ernährung Ist Yoga

Liebe Leute, heute, möchte ich Euch den Mönch Omraam Mikhael Aivanhov vorstellen. Sein Buch ‚Yoga der Ernährung‘ hat mir eine neue Sichtweise zu diesem Thema aufgezeigt. Es enthält wertvolle Erkenntnisse, Anregungen und praktische Tipps zum Thema der Ernährung. Inwieweit man seinen spirituellen Ansichten folgen möchte, ist jedem selbst überlassen.

Da die Ernährung eine wichtige Dimension des Lebens ist, beschäftigt mich dieses Thema schon seit längerem:

-trotz allem Überfluss vergiften wir uns gegenseitig,

-riesige Monokulturen zerstören die Natur,

-Fastfood, chemische Gifte und künstliche Lebensmittel überfluten den Markt,

-genveränderte Arten werden an uns erprobt, deren Auswirkung auf unser zukünftiges Leben nicht annähernd kalkulierbar ist,

-schlechte Verteilung lässt immer noch viele Menschen an Hunger sterben,

und wir? Wir schauffeln uns rein, was kommt.

Jetzt schluckt Bayer Monsanto, und das lässt mich erschaudern. Aber kein Aufschrei ist zu hören, wir nehmen es hin, dass ein Riese macht, was er will.

Ist es wahr, dass wir diese wichtige Dimension des Lebens so vernachlässigen? Auch hier können wir nur bei uns selbst anfangen.

Das sagt der Mönch:

„Momentan suchen viele Menschen, die durch Ihr unruhiges Leben aus dem Gleichgewicht gebracht wurden, Mittel und Wege, Harmonie wiederherzustellen: Sie betreiben Yoga, Zen, Meditation oder lernen, sich zu entspannen. Ich habe eine einfache, viel wirksamere Übung gefunden: Essen lernen!

Wenn es einem egal ist, wie man ißt, in Lärm, Nervosität und Eile, was hilft dann meditieren und Yoga? Das ist Theater.

Wir haben dreimal täglich Gelegenheit, eine Übung zur Entspannung, Konzentration und Harmonisierung all unserer Zellen zu machen, wenn wir in Ruhe und Stille essen, jeden Bissen lange kauen, einige tiefe Atemzüge machen, uns auf die Nahrung konzentrieren und den Himmel dafür danken.

Diese scheinbar unbedeutenden Übungen zählen zu den Besten, um Selbstbeherrschung zu erlangen. Die Kontrolle über die kleinen Dinge wird uns die Möglichkeit geben, auch die Großen zu beherrschen. Gewiss, es ist nicht leicht: wenn es einem gelingt, äußerlich ruhig zu sein, dann macht man innerlich Lärm. Wenn man sich innerlich beruhigt, schweifen die Gedanken ab.

Deshalb sage ich euch: Ernährung ist Yoga, denn richtiges Essen erfordert Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstbeherrschung!“

Soweit der Mönch, den ich noch zu zwei Themen zitieren möchte:

dem Vegetarismus und dem Fasten.

„Jedes Geschöpf zieht die eine oder andere Nahrung vor und das ist sehr aufschlussreich. Die Auswirkungen einer aus Fleisch bestehenden Nahrung kann man im Zoo bei den Fleischfressern beobachten: es sind furchterregende Tiere, die einen strengen Geruch verbreiten. Pflanzenfresser sind friedlicher, wieder bissig noch angriffslustig.

Fleisch steigert die Reizbarkeit und Menschen, die Fleisch essen, sind eher brutal und zerstörerisch veranlagt. Obst und Gemüse sind vom Sonnenlicht durchflutet, sie sind kondensiertes Licht. Fleisch ist arm an Sonnenlicht und verdirbt schnell.

Wenn Tiere zum Schlachthof geführt werden, ahnen sie die Gefahr und haben Todesangst. Ihre Drüsen sondern ein Gift ab. Dieses Gift kann nicht eleminiert werden und wird vom Menschen aufgenommen. Das wirkt sich weder auf die Gesundheit noch die Lebensdauer günstig aus.“

„Der Organismus entzieht der Nahrung die Elemente, die nützlich sind, und versucht, die Stoffe auszuscheiden, die schädlich sind. Letzteres gelingt nicht immer, weil wir ihn überlasten oder zu viele Unreinheiten in der Nahrung sind. So sammeln sich Abfallstoffe in den Organen, vor allem in der Därmen. Fasten ist deshalb von Zeit zu Zeit angebracht, damit der Organismus die notwendige Reinigung vornehmen kann. Fasten ist eine Methode, die uns die Natur lehrt: wenn Tiere krank sind, fasten sie instinktiv. Bestimmte Krankheiten zeigen sich durch Fieber, tränende Augen, eine laufende Nase oder Ausschläge: das sind Zeichen der Reinigung. Fasten ist eine heilsame Gewohnheit, und in dieser Zeit sollte man sich der spirituellen Arbeit widmen.“

Soweit - sogut; vielleicht inspiriert es Euch, mehr zu lesen, oder das eine oder andere auszuprobieren. Aber wir wollen nicht vergessen:

„Eßt nie, was Ihr nicht mögt!“

und

„Die größte Weisheit, das tiefste magische Geheimnis besteht darin, im Voraus zu wissen, dass euer Ideal nie in die Tat umgesetzt werden kann. Bewahrt es aber stets lebendig in euch, dann wird es schon zum Vorschein kommen, denn aus euch selbst wird immer mehr Klarheit hervorbrechen.“

Das Stück der Woche heißt: Little Sister

Ich widme es meiner 'großen Schwester', und alle Schwestern dieser Welt!

(auch gut geeignet für 'beginners' am Klavier)

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