Täuschung Ist Eine Disziplin Der Natur

Hey liebe Leute, heute, beschäftigt mich im Juli-Blog das schlechte Wetter

– nein – das ist so relativ wie alles andere. Nein, mehr betrübt es mich, dass unsere Autoindustrie und die ehrenhaften Politiker des Landes lügen und betrügen, ohne rot zu werden. Das ist so dreist, dass wir uns schon daran gewöhnt haben und es kaum noch registrieren. Es regt uns nicht mehr auf, wenn irgendwelche hochdotierten Anzugträger behaupten, dass sie nichts gewusst haben und alles nicht so schlimm und schon garnicht einfach ist.

Täuschen ist eine Disziplin der Natur, aber wird es dadurch besser? Ich finde nicht, dass es die Vorbilder einer Gesellschaft legitimiert, es zu versuchen. Mißtrauen statt Vertrauen ist eine ungesunde Lebensphilosophie!

Warum vergiften wir uns selbst? Ist es wirklich nur der Profit, die Anerkennung, die Macht, die Einzelne dazu treibt, die Solidarität gegenüber der Gemeinschaft aufzugeben und ohne jeden Zweifel zu lügen und zu betrügen? Ist es die geheimnisvolle Öffentlichkeit, die uns dazu treibt?

Ist es der Mensch in seiner niederen Natur? Ist es gut so, weil man nur ‚Ehrlichkeit‘ erkennt, wenn es auch ‚Unehrlichkeit‘ gibt?

Wie dem auch sei, wenn es sich um lebensbedrohliche Entscheidungen handelt, wünsche ich mir, dass moralisch integere Menschen in den Führungsrollen zu finden sind.

Der Mönch Omraam Mikhael Aivanhov sagt:

„Durch technischen Fortschritt sind auf allen Gebieten Erleichterungen eingetreten, aber zugleich wird alles, was der Mensch am meisten braucht - Erde - Wasser - Luft - immer mehr verschmutzt und vergiftet. Folglich hat der Fortschritt wenig zu seiner wirklichen Entfaltung beigetragen, sondern bewirkt sogar eine Schwächung…

Geld kann Euch nur das verschaffen, was Ihr auf der materiellen Ebene braucht - weiter nichts.

Es hilft Euch nicht einmal, gesund zu werden. Medikamente, so teuer sie auch sind, wirken lindernd, doch ihre wohltuende Wirkung wird durch unvernünftige Lebensweise zunichte gemacht und Ihr erkrankt von Neuem. Das Übel steckt in der Lebensführung…

Geld zu besitzen, ist an sich nicht schlecht. Schließt es irgendwo ein, nur nicht in Eurem Kopf. Wenn Ihr befehlt, werdet Ihr viel Gutes damit tuen können - wenn es aber Euch beherrscht, wird es Euch verleiten, Eure Mitmenschen zu beherrschen. Wenn Ihr die Gesetze der Güte, Großzügigkeit und Selbstlosigkeit übertreten habt, werdet Ihr zur Rechenschaft gezogen.

Hütet Euch, Geld als Ideal und Ziel des Lebens anzusehen.“

Soweit der Mönch, der uns zumindest daran erinnert, dass das Wesentliche des Lebens nichts mit Geld und der Fähigkeit zu täuschen zu tun hat. Arbeiten wir weiter an uns selbst und unserer Lebensführung -

so gut es geht, denn der Lauf der Dinge findet sowieso statt.

…und nicht vergessen, mit Humor gehts leichter.

Ich zitiere aus dem Song ‚Kohle - Kohle - Kohle‘ von der CD ‚Die Krönung‘:

„Ich bin ein Mann mit vielen Nullen dran,

ich bin ein Held, denn ich hab Geld,

Geld ohne Ende - Geld ohne Ende,

ich hab Geld!“ (auch nur mit Humor zu ertragen)

bis zum nächsten Mal

HMM

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